Dienstag, 17. August 2010

reiten...

Mit 9 habe ich angefangen zu reiten. Mit 12 "bekamen" wir unsere zwei Ponys. Mit 15 bekam ich mein erstes eigenes Pferd. Mit 18 ritt ich ein super Pony und wandelte mich bezüglich reiten total. Mit 20 hab ich gar nichts.
Ok - unsere zwei Ponys haben wir immer noch, ohne die ich noch viel viel trauriger wäre. Mit den beiden kann ich mich immer noch beschäftigen, ich kann mit ihnen Kutsche fahren oder ein bisschen ausreiten. Oder sie eben einfach nur lieb haben.
Aber - es ist nicht das selbe. Nein. Ich vermisse es richtig zu reiten. Auf einem Pferd zu sitzen und mit ihm zu arbeiten. Wenn ich meine Freundinnen höre - und die reiten eigentlich alle - werde ich traurig. Selbst wenn ich daran denke, was sie über ihre Pferde erzählt haben werde ich noch traurig. Nochmal jeden Tag reiten gehen zu können, ohne eine Beschränkung, ohne jemanden, der einem sagt, wie man was zu tun hat. Ein eigenes Pferd.
Ich weiß, dass sich das extrem kindisch, naiv und was weiß ich was anhört. Aber das ist mir sowas von egal. Sollen doch alle von mir denken, wie dumm ich bin. Aber ich wünsche es mir im moment nunmal. Ob ich es jemals bekommen werde, weiß ich nicht. Eigentlich wäre es auch ziemlich bescheuert in meiner Lage. Na und? Trotzdem träume ich davon. Denke, wie es wieder wäre, sein eigener Herr zu sein. Menschen, die keine Pferde haben, werden das nicht verstehen. Werden es auch nie verstehen können, aber auch das ist mir egal. Ich verstehe es und meine Freundinnen verstehen es und das genügt mir.
So - und nun weiß ich nicht mehr weiter.

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